Ulrike Grünberger-Dupont

INFORMATIONEN

—— INFORMATIONEN

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Gesetzliche Krankenversicherung 

Es liegt eine Zulassung bei der Kassenärztlichen  Vereinigung Bremen vor. Gesetzlich Versicherte können sowohl die Erstgespräche als auch die sich anschließende Psychotherapeutische Behandlung über ihre gesetzliche Krankenkasse abrechnen.  

In einem psychotherapeutischen Erstgespräch können wir gemeinsam zusammentragen, ob eine psychotherapeutische Behandlung für Sie ratsam wäre und wenn ja, welche Form.

Private Krankenversicherung

Privat Versicherte können die Kosten für ihre Behandlung direkt bei ihren Versicherungen einreichen. Da sich die Verträge in ihrem Versicherungsschutz hinsichtlich Psychotherapie jedoch sehr unterscheiden ist es ratsam, zu Beginn einer Behandlung den Versicherungsschutz genauer zu überprüfen.

Beihilfe

Auch Beihilfe Versicherte können den gesetzlich vorgegebenen Behandlungsumfang für Psychotherapie in Anspruch nehmen und ihre Kosten bei der Beihilfestelle einreichen. Für den Versicherungsanteil, der zusätzlich bei einer privaten Krankenversicherung abgedeckt ist, gelten oben beschriebene Empfehlungen. (Siehe auch das unter LINKS abgelegte Infoblatt).

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Psychotherapieformen die ich als Psychoanalytikerin anbiete

Allgemein gilt: Psychotherapie ist die Behandlung psychischer Erkrankungen durch die Interaktion von Patient und Psychotherapeut. Dabei finden psychologische, d. h. wissenschaftlich fundierte Methoden verbaler und nonverbaler Kommunikation systematische Anwendung, die sich am aktuellen Forschungsstand und an den Behandlungsleitlinien der Fachgesellschaften orientieren.

Beschwerden und Symptome belasten den Kontakt mit sich Selbst, dem eigenen Körper und mit Anderen. Sie kommen somit also auch in der Therapie unmittelbar zum Ausdruck, so dass es möglich ist, sie im gemeinsamen Gespräch zu verstehen und zu lindern.

Psychotherapie ist eine gesetzliche Leistung der Krankenkassen, d. h. jeder gesetzlich Versicherte hat darauf den gleichen Anspruch wie auf andere medizinische Behandlungen.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die im Gesundheitswesen so bezeichnete Therapieform ist eine auf der psychoanalytischen Theorie basierende Form der Psychotherapie, die mit 25 Stunden als Kurzzeittherapie oder mit 50-80 als Langzeittherapie angeboten wird (Behandlungsstunden von je 50 Minuten Dauer mit in der Regel einer Stunde pro Woche). Die Gespräche konzentrieren sich auf die Linderung der Symptomatik, die aus einem aktuellen Lebenskonflikt resultiert.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie unterstützt somit die Bewältigung von Symptomen und zwischenmenschlichen Schwierigkeiten und eignet sich vorzugsweise für noch nicht chronifizierte psychische Erkrankungen und akute Belastungsreaktionen.

Psychoanalytische Psychotherapie („Psychoanalyse“)

Psychoanalytische Therapie ist eine Langzeitbehandlung (160 bis zu 300 Stunden bis zu 3x/Woche) und erforderlich, wenn innere Konflikte, die sich schon sehr lange in verschiedenen Lebensbereichen störend auswirken, kaum mehr zu bewältigen sind und zu chronischen Beschwerdebildern führen (körperliche Befindlichkeit, Arbeit, familiäre und partnerschaftliche Beziehungen). Die psychoanalytische Therapie ermöglicht die Bearbeitung solcher Konflikte und strebt an, den Alltag wieder ohne die hemmenden und einschränkenden Symptome zu gestalten.

Innere Veränderungsprozesse und die Linderung der Schwierigkeiten und Krankheitssymptome benötigen häufig einen längeren Zeitraum.

Das Ziel der Psychoanalyse besteht darin, die krankmachenden seelischen Muster und Strukturen langfristig zu verändern, um so ein zufriedeneres Leben zu ermöglichen.

Paarberatung

Wenn Paare aus verschiedenen Gründen in eine Krise geraten, ist häufig ein klärendes, offenes Gespräch zwischen den Partnern nicht mehr ausreichend möglich. Dann kann es helfen, mit Hilfe eines neutralen Dritten, eines geschulten Psychotherapeuten, den Dialog wieder herzustellen und Missverständnisse, Kränkungen, Meinungsverschiedenheiten und schwer zu vereinbarende Bedürfnisse unter den Partnern aufzuklären.